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SPEZIALISIERTE BEHANDLUNGSMETHODEN IN UNSERER PRAXIS
In unserer Praxis arbeiten wir mit ausgewählten physiotherapeutischen und osteopathischen Behandlungsmethoden.
Jede Therapie wird gezielt eingesetzt – abgestimmt auf Ihre Beschwerden, Ihr Alter und Ihre persönliche Situation. Dabei verbinden wir langjährige Erfahrung mit spezialisierten Zusatzqualifikationen in unterschiedlichen Fachbereichen.
BEHANDLUNGSMETHODEN IM ÜBERBLICK
Weitere Informationen erhalten Sie durch Anklicken der Behandlungsmethode.
Die Atmung ist eine zentrale Lebensfunktion und beeinflusst unser Wohlbefinden in vielerlei Hinsicht. Gerät sie aus dem Gleichgewicht, kann gezielte Atemtherapie helfen, die Atmung zu verbessern und den Körper zu entlasten.
Wir behandeln Säuglinge, Kinder und Erwachsene mit unterschiedlichen Atemproblemen und passen die Therapie individuell an Alter und Situation an.
Wann Atemtherapie sinnvoll ist:
• bei Asthma bronchiale bei Kindern und Erwachsenen
• bei Asthma bronchiale
• bei akuter oder chronischer Bronchitis
• bei verschleimten Atemwegen
• zur Vorbeugung nach Operationen oder bei längerer Bettlägerigkeit
• bei Atemnot oder dem Gefühl, „nicht richtig durchatmen zu können"
• bei chronischen Lungenerkrankungen (z. B. COPD)
Ziel der Behandlung ist es, die Atembewegung zu verbessern, die Atmung zu erleichtern und den Körper wieder besser mit Sauerstoff zu versorgen. Gleichzeitig wird der Abtransport von Sekret unterstützt und der Patient lernt Techniken und Körperhaltungen kennen, die die Atmung im Alltag erleichtern.
Die Therapie umfasst sowohl manuelle Techniken als auch gezielte Übungen und alltagsnahe Anleitungen – individuell abgestimmt auf die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten.
Der Beckenboden ist vielen Menschen kaum bewusst – zumindest solange er „einfach funktioniert“. Dabei handelt es sich um eine komplexe Muskelstruktur, die sich zwischen Schambein, Steißbein und den Sitzbeinhöckern spannt und unbewusst auf Belastungen im Alltag reagiert.
Verschiedene Lebenssituationen können dieses fein abgestimmte System aus dem Gleichgewicht bringen. Dazu zählen beispielsweise Schwangerschaft und Geburt, Operationen im Unterleibsbereich, hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren oder bei Männern eine vergrößerte Prostata.
Mögliche Beschwerden:
• Harninkontinenz
• Stuhlinkontinenz
• Druck- oder Schmerzgefühle im Beckenbereich
• häufiger oder nächtlicher Harndrang
Die Ausprägung kann sehr unterschiedlich sein und reicht von leichten Einschränkungen bis hin zu einer deutlichen Beeinträchtigung der Lebensqualität.
Ziel der Behandlung ist es, die Funktion des Beckenbodens zu verbessern, die Muskulatur gezielt zu aktivieren und wieder in ein natürliches Zusammenspiel mit dem gesamten Körper zu bringen.
Je nach Befund kommen angeleitete Übungen, Wahrnehmungsschulung und ergänzende therapeutische Maßnahmen zum Einsatz. In unserer Praxis wird die Therapie bei Bedarf durch Vibrationstraining (Galileo®) unterstützt.
Die Therapie wird in unserer Praxis von einer speziell fortgebildeten Therapeutin durchgeführt.
Weitere Informationen:
www.ag-ggup.de
Bobath-Therapie für Säuglinge und Kinder
Die Bobath-Therapie ist ein bewährtes Behandlungskonzept für Säuglinge und Kinder mit Auffälligkeiten in der Bewegungsentwicklung oder neurologischen Erkrankungen.
Grundlage der Therapie ist die Orientierung an der normalen motorischen Entwicklung eines Kindes – vom Liegen über das Drehen und Krabbeln bis hin zum Sitzen und Gehen. Ziel ist es, dem Kind Sicherheit in seiner Körperhaltung und seinen Bewegungsabläufen zu vermitteln.
Wir behandeln Säuglinge und Kinder individuell und beziehen die Eltern aktiv in die Therapie mit ein.
Wann eine Behandlung sinnvoll ist:
• bei Entwicklungsverzögerungen
• bei Asymmetrien oder Schiefhaltung
• bei auffälliger Muskelspannung (zu hoch oder zu niedrig)
• bei neurologischen Erkrankungen
• bei unruhigen oder schwer regulierbaren Säuglingen
Die Therapie unterstützt das Kind dabei, Bewegungen besser zu koordinieren und neue Entwicklungsschritte zu erlernen. Gleichzeitig lernen Eltern, wie sie ihr Kind im Alltag gezielt fördern und unterstützen können.
Die enge Zusammenarbeit mit den Eltern ist ein zentraler Bestandteil der Behandlung, da die Förderung im Alltag einen entscheidenden Einfluss auf den Therapieerfolg hat.
Weitere Informationen:
www.bobath-zukunft.de
Bobath-Therapie für Erwachsene
Die Bobath-Therapie ist ein bewährtes Behandlungskonzept für Menschen mit neurologischen Erkrankungen.
Sie kommt insbesondere nach Ereignissen wie Schlaganfall, Multipler Sklerose oder Schädel-Hirn-Trauma zum Einsatz und unterstützt dabei, verlorene Bewegungsfähigkeiten wieder zu erarbeiten und in den Alltag zu integrieren.
Wann eine Behandlung sinnvoll ist:
• nach Schlaganfall
• bei Multipler Sklerose
• nach Schädel-Hirn-Trauma
• bei Lähmungen oder Bewegungseinschränkungen
• bei Gleichgewichts- und Koordinationsstörungen
Die Therapie nutzt die Lernfähigkeit des Gehirns, um Bewegungen neu zu strukturieren und zu verbessern. Im Mittelpunkt steht ein alltagsnahes Training, beispielsweise beim Aufstehen, Gehen oder bei der Nutzung der betroffenen Körperseite.
Ziel ist es, die Selbstständigkeit im Alltag zu fördern, Bewegungsabläufe zu erleichtern und mehr Sicherheit im täglichen Leben zu erreichen.
Auch Angehörige werden in die Therapie einbezogen und bei Bedarf zu unterstützenden Maßnahmen und Hilfsmitteln beraten.
Weitere Informationen:
www.bobath-konzept-deutschland.de
Die dreidimensionale manuelle Fußtherapie nach Zukunft-Huber ist eine bewährte Behandlungsmethode für Säuglinge und Kinder mit Fußfehlstellungen.
Die Therapie erfolgt individuell angepasst und unterstützt die natürliche Entwicklung des Fußes durch gezielte Mobilisation von Gelenken und Aktivierung der Muskulatur.
Wann eine Behandlung sinnvoll ist:
• Sichelfuß
• Klumpfuß
• Knick-Senk-Fuß
Die Behandlung findet in unterschiedlichen Ausgangsstellungen des Kindes statt (Rücken-, Bauch- und Seitenlage) und wird regelmäßig an die Entwicklung des Fußes angepasst.
Ziel der Therapie ist es, die Beweglichkeit zu verbessern, Fehlstellungen zu korrigieren und eine möglichst normale Entwicklung des Fußes zu unterstützen.
Ein wichtiger Bestandteil der Behandlung ist die Anleitung der Eltern. Sie lernen die Handgriffe, um die Therapie im Alltag fortzuführen und den Behandlungserfolg nachhaltig zu sichern.
Je nach Ausprägung der Fehlstellung kann die physiotherapeutische Behandlung ausreichend sein oder begleitend zur operativen Therapie eingesetzt werden – sowohl vorbereitend als auch im Anschluss zur Stabilisierung des Ergebnisses.
Weitere Informationen:
www.zukunft-huber.de
www.klumpfuesse.de
Die Behandlung des Kiefergelenks ist eine spezielle Form der physiotherapeutischen Therapie und gehört in den Bereich der Manuellen Therapie.
Funktionsstörungen im Kiefergelenk (CMD – Craniomandibuläre Dysfunktion) können sich auf unterschiedliche Weise bemerkbar machen und betreffen häufig nicht nur den Kiefer selbst, sondern auch angrenzende Bereiche.
Wann eine Behandlung sinnvoll ist:
• Schmerzen im Kiefergelenk oder im Gesichtsbereich
• Knack- oder Reibegeräusche im Gelenk
• eingeschränkte Mundöffnung oder Beweglichkeit
• nächtliches Zähneknirschen oder Pressen
• Kopf-, Nacken- oder Schulterschmerzen
• Ohrgeräusche (Tinnitus)
Die Ursachen sind vielfältig und können unter anderem mit Fehlbelastungen, Stress, Zahnfehlstellungen oder muskulären Spannungen zusammenhängen.
Ziel der Behandlung ist es, die Beweglichkeit des Kiefergelenks zu verbessern, Schmerzen und Verspannungen zu reduzieren und das Zusammenspiel von Kiefer, Kopf und Körperhaltung wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Die Therapie erfolgt durch gezielte manuelle Techniken sowie durch individuell angepasste Übungen, die auch im Alltag angewendet werden können.
Die Manuelle Lymphdrainage ist eine spezielle physiotherapeutische Behandlung zur Reduktion von Schwellungen (Ödemen).
Ödeme entstehen häufig nach Operationen, Verletzungen oder bei Erkrankungen des Lymphsystems. Ziel der Behandlung ist es, die angestaute Gewebeflüssigkeit abzutransportieren und das betroffene Gewebe zu entlasten.
Wann eine Behandlung sinnvoll ist:
• nach Operationen (z. B. orthopädisch oder nach Brustoperationen)
• nach Bestrahlungen
• nach Verletzungen oder Sportunfällen
• bei Lymphödemen oder anderen Schwellungszuständen
Die Behandlung erfolgt mit speziellen, sanften Grifftechniken. Im Unterschied zur klassischen Massage wird mit leichtem, rhythmischem Druck gearbeitet, um den Lymphfluss anzuregen und die Hautspannung zu reduzieren.
Ziel der Therapie ist es, Schwellungen zu reduzieren, Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit zu verbessern. Gleichzeitig wird der Heilungsprozess unterstützt und das Gewebe entlastet.
Die Manuelle Lymphdrainage wird häufig begleitend in der Krebstherapie eingesetzt und ist ein wichtiger Bestandteil der Nachbehandlung, insbesondere nach Brustoperationen.
Die Manuelle Therapie ist eine spezielle physiotherapeutische Untersuchungs- und Behandlungsmethode zur Verbesserung von Beweglichkeit und Funktion von Gelenken, Muskeln und Wirbelsäule.
Sie kommt zum Einsatz, wenn Bewegungen eingeschränkt sind oder Schmerzen im Bereich des Bewegungsapparates auftreten.
Wann eine Behandlung sinnvoll ist:
• Rücken- und Nackenschmerzen
• Gelenkbeschwerden (z. B. Schulter, Hüfte oder Knie)
• Bewegungseinschränkungen nach Verletzungen
• Blockierungen von Gelenken oder Wirbelsäule
• muskuläre Verspannungen
Zu Beginn der Behandlung steht eine gezielte Untersuchung, um die Ursache der Beschwerden zu erkennen. Darauf aufbauend werden individuelle Behandlungstechniken eingesetzt.
Ziel der Therapie ist es, die Beweglichkeit wiederherzustellen, Schmerzen zu lindern und das Zusammenspiel von Gelenken und Muskulatur zu verbessern. Dadurch können Bewegungsabläufe erleichtert und Fehlbelastungen reduziert werden.
Die Behandlung erfolgt durch gezielte manuelle Techniken sowie durch ergänzende Übungen, die die Therapie nachhaltig unterstützen.
Die Schroth-Therapie ist ein spezielles physiotherapeutisches Behandlungskonzept zur Therapie von Skoliosen – also seitlichen Verbiegungen der Wirbelsäule mit gleichzeitiger Verdrehung der Wirbelkörper und Rippen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Behandlung von Kindern und Jugendlichen, da in der Wachstumsphase die besten Einflussmöglichkeiten bestehen.
Wann eine Behandlung sinnvoll ist:
• Skoliosen bei Kindern und Jugendlichen
• Skoliosen im Erwachsenenalter
• bei Korsettbehandlung
• bei Morbus Scheuermann
• bei Morbus Bechterew
• nach operativen Eingriffen zur Stabilisation
Die Therapie wird individuell auf das Kind oder den Jugendlichen abgestimmt und erfordert eine aktive Mitarbeit im Alltag.
Die Schroth-Therapie kombiniert gezielte Dehnungen verkürzter Muskelgruppen, die Kräftigung abgeschwächter Muskulatur und eine spezielle Atemtechnik zur Korrektur von Wirbelsäule und Brustkorb. Alle Übungen werden in einer korrigierten Körperhaltung durchgeführt und unter fachlicher Anleitung eingeübt.
Ein wichtiger Bestandteil ist das Training vor dem Spiegel. So entwickeln Kinder und Jugendliche ein Gefühl für eine aufrechte Haltung und lernen, diese auch im Alltag umzusetzen.
Ziel der Behandlung ist es, die Körperhaltung zu verbessern, die Wirbelsäule zu stabilisieren und Fehlbelastungen zu reduzieren. Gleichzeitig lernen die Patienten, die Übungen selbstständig in ihren Alltag zu integrieren und langfristig umzusetzen.
Die regelmäßig durchgeführten Übungen zu Hause sind ein zentraler Bestandteil des Therapieerfolgs.
Weitere Informationen:
www.skoliose.com
www.schroth-skoliosebehandlung.de
www.deutsches-skoliose-netzwerk.de
Bei der Triggerpunktbehandlung werden schmerzhaft verspannte Muskelbereiche gezielt behandelt. Diese sogenannten „Triggerpunkte“ können lokale Schmerzen verursachen, aber auch in andere Körperregionen ausstrahlen.
Wann eine Behandlung sinnvoll ist:
• bei anhaltender Überlastung oder Fehlhaltungen
• bei muskulären Verspannungen
• nach Verletzungen oder Traumata
• bei hartnäckigen, ausstrahlenden Schmerzen (z. B. im Rücken, Nacken oder in den Extremitäten)
• bei Bewegungseinschränkungen
Die Behandlung erfolgt durch gezielten Druck auf die betroffenen Muskelpunkte. Dadurch wird die Spannung reduziert und die Durchblutung verbessert.
Ergänzend setzen wir in unserer Praxis das Novafon®-Schallwellengerät ein. Die sanften Vibrationen unterstützen die Lockerung der Muskulatur, fördern die Durchblutung und können Schmerzen zusätzlich reduzieren.
Ziel der Therapie ist es, Muskelverhärtungen zu lösen, Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit zu verbessern. Gleichzeitig wird die Muskulatur nachhaltig entspannt und der Körper in seinem natürlichen Gleichgewicht unterstützt.
Die Triggerpunktbehandlung wird individuell angepasst und kann auch bei länger bestehenden Beschwerden sehr effektiv eingesetzt werden.
Die Vojta-Therapie ist ein neurologisches Behandlungskonzept zur Förderung angeborener Bewegungsmuster.
In unserer Praxis wird sie gezielt bei Säuglingen und Kindern eingesetzt und individuell an die jeweilige Entwicklungssituation angepasst.
Grundlage der Therapie ist die Erkenntnis, dass jeder Mensch über angelegte Bewegungsprogramme verfügt, die im Laufe der Entwicklung aktiviert werden – beispielsweise Drehen, Krabbeln oder Aufrichten.
Wann eine Behandlung sinnvoll ist:
• Asymmetrien oder Schiefhals
• Entwicklungsverzögerungen
• Auffälligkeiten der Muskelspannung
• neurologische Erkrankungen
Durch gezielte Reize an bestimmten Körperzonen werden automatische Bewegungsreaktionen ausgelöst. So kann das Gehirn lernen, Bewegungen besser zu steuern und Fehlentwicklungen frühzeitig zu vermeiden.
Gerade in den ersten Lebensmonaten ist diese Therapie besonders wirkungsvoll, da sich noch keine ungünstigen Bewegungsmuster verfestigt haben.
Ziel der Behandlung ist es, die Bewegungssteuerung zu verbessern, die Körperkoordination zu fördern und eine gesunde motorische Entwicklung zu unterstützen.
BESONDERE THERAPIEANGEBOTE
Neben den klassischen physiotherapeutischen Behandlungen bieten wir in unserer Praxis ergänzende Therapieformen an, die individuell eingesetzt werden können.
Dazu zählen:
Die Osteopathie ist eine ganzheitliche Behandlungsmethode, die auf fundierten medizinischen Kenntnissen der Anatomie und Funktion des Körpers basiert.
Mit gezielten manuellen Techniken werden Bewegungseinschränkungen im Gewebe aufgespürt und behandelt. Ziel ist es, die natürlichen Zusammenhänge im Körper zu unterstützen und Funktionsstörungen positiv zu beeinflussen.
In unserer Praxis wird die Osteopathie durch eine Physiotherapeutin mit Weiterbildung und abgeschlossener osteopathischer Ausbildung und Prüfung durchgeführt. Dadurch verbindet sich fundiertes physiotherapeutisches Fachwissen mit der ganzheitlichen Herangehensweise der Osteopathie.
Wann eine Behandlung sinnvoll ist:
• Beschwerden des Bewegungsapparates (z. B. Rücken oder Gelenke)
• funktionelle Beschwerden ohne klaren organischen Befund
• Kiefergelenksprobleme, Kopfschmerzen oder Schwindel
• Beschwerden im Beckenbereich und des Beckenbodens
• begleitend bei chronischen Erkrankungen
Auch in der Behandlung von Säuglingen und Kindern kann die Osteopathie sinnvoll eingesetzt werden, da sich Gewebe in diesem Alter besonders gut beeinflussen lässt.
Ziel der Behandlung ist es, die Beweglichkeit im Körper zu verbessern, Spannungen zu lösen und die Selbstregulation des Organismus zu unterstützen.
Organisatorisches:
Eine Behandlung dauert in der Regel etwa 60 Minuten. Die osteopathische Therapie kann auf Privatrezept oder im Rahmen einer Heilpraktikerleistung erfolgen. In diesem Fall erhalten Sie eine Heilpraktikerrechnung.
Viele gesetzliche Krankenkassen beteiligen sich anteilig an den Kosten. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse.
Das Galileo®-Training ist eine spezielle Form des medizinischen Vibrationstrainings, das den natürlichen Bewegungsablauf des Gehens simuliert.
Durch schnelle, rhythmische Kippbewegungen der Trainingsplattform werden im Körper automatische Muskelreaktionen ausgelöst. Die Muskulatur wird dabei reflektorisch aktiviert – sie spannt sich an, entspannt sich und wird erneut angesteuert, ohne dass dies bewusst gesteuert werden muss.
Je nach Ausgangsposition – beispielsweise im Stehen, Sitzen, Knien oder im Stütz – können unterschiedliche Muskelgruppen gezielt angesprochen werden.
Wann eine Behandlung sinnvoll ist:
• zum Muskelaufbau und zur Stabilisation
• zur Unterstützung beim Beckenbodentraining
• bei niedrigem Muskeltonus (z. B. bei Kindern)
• bei erhöhter Muskelspannung (z. B. bei Spastik)
Ziel der Behandlung ist es, die Muskulatur zu aktivieren, die Körperstabilität zu verbessern und Bewegungsabläufe zu unterstützen. Gleichzeitig kann die Therapie helfen, muskuläre Spannungen auszugleichen und die Körperwahrnehmung zu fördern.
Das Galileo®-Training wird individuell angepasst und als ergänzende Maßnahme in die physiotherapeutische Behandlung integriert.
Weitere Informationen:
www.galileo-training.com
Die Dynamic Movement Intervention (DMI) ist ein modernes, physiotherapeutisches Behandlungskonzept zur Förderung der motorischen Entwicklung bei Säuglingen und Kindern mit neurologischen oder entwicklungsbedingten Auffälligkeiten.
Im Mittelpunkt steht die gezielte Aktivierung von Bewegungsabläufen durch speziell aufgebaute, dynamische Übungen. Dabei werden Kinder in unterschiedlichen Positionen – angepasst an ihr individuelles Entwicklungsniveau – aktiv gefordert, ihre Haltung, Stabilität und Bewegungskoordination zu verbessern.
Die Therapie setzt auf intensive, wiederholte Reize, die das Zusammenspiel von Muskulatur und Nervensystem fördern und neue Bewegungsmuster anbahnen können. Ziel ist es, die motorische Entwicklung zu unterstützen und dem Kind mehr Selbstständigkeit in seiner Bewegung zu ermöglichen.
DMI wird insbesondere bei Kindern mit verzögerter motorischer Entwicklung, neuromuskulären Erkrankungen oder nach frühkindlichen Schädigungen des Nervensystems eingesetzt.
Ein besonderer Bestandteil der Behandlung sind sogenannte Intensivtherapiephasen, in denen über einen begrenzten Zeitraum häufiger und gezielter behandelt wird.
Die Therapie wird individuell auf das Kind abgestimmt und erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den Eltern.
Bitte beachten Sie:
Die DMI-Therapie ist keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen und wird als Selbstzahlerleistung angeboten.
Weitere Informationen:
www.dmitherapy.com
Diese Angebote sind keine klassischen Kassenleistungen und werden in der Regel als Selbstzahlerleistungen durchgeführt. Teilweise ist eine anteilige Erstattung durch gesetzliche oder private Krankenkassen möglich.
Gerne beraten wir Sie persönlich, welche Therapieform in Ihrer individuellen Situation sinnvoll ist.
Wenn Sie unsere Praxis aus gesundheitlichen Gründen nicht aufsuchen können, kommen wir zu Ihnen nach Hause oder in eine Pflegeeinrichtung.
Wir verfügen über langjährige Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Angehörigen, Pflegediensten und Einrichtungen.